![]() Detecteur pour l'analyse de liquides
专利摘要:
公开号:WO1985004718A1 申请号:PCT/DE1985/000107 申请日:1985-04-09 公开日:1985-10-24 发明作者:Günter HELLWIG;Herbert Bauseer;Horst Chmiel 申请人:Fraunhofer-Gesellschaft Zur Förderung Der Angewand; IPC主号:G01N33-00
专利说明:
[0001] - _ - [0002] Meßfühler zur Untersuchung von Flüssigkeiten [0003] B e s c h r e i b u n g [0004] Technisches Gebiet [0005] Die Erfindung betrifft einen Meßfühler zur Untersuchung von Flüssigkeiten gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 , die Verwendung dieses Meßfühlers sowie eine Vorrichtung zum Messen von Eigenschaften einer Flüssigkeit mittels dieses Meßfühlers. [0006] In der Vergangenheit ist auf den verschiedensten Wegen ver¬ sucht worden, Meßfühler zur kontinuierlichen und diskonti¬ nuierlichen Untersuchung von Eigenschaften von Flüssigkei¬ ten zu realisieren. [0007] So sollen beispielsweise üblicherweise über Meßfühler pH- Wert-Schwankungen in Reaktoren untersucht oder auch physio¬ logische pH-Werte in Blutproben und ähnlichem bestimmt wer¬ den. Gegenüber optischen Verfahren, beispielsweise spektros¬ kopischen Verfahren, die ebenfalls kontinuierlich oder dis¬ kontinuierlich eingesetzt werden können, haben Meßfühler den Vorteil, daß sie von Trübungen oder die Lichtdurchlässigkeit beeinflußenden Verunreinigungen unabhängig sind und direkt in Proben eingesetzt werden können. [0008] Stand der Technik [0009] Meßfühler zur Erfassung quantitativer Änderungen von Flüs¬ sigkeiten gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sind aus der DE-OS 21 55 568 bekannt. [0010] In der DE-OS 21 55 568 ist ein als Kondensator ausgebildeter In Anspruch 4 folgende sind vorteilhafte Materialien für die Elektrodenüberzüge angegeben. Diese bestehen vorteilhafter¬ weise aus einem nichtleitenden Metalloxid, Metallmischoxid, Metallnitrid, einem anorganischen Isolationsmaterial oder Fluorcarbon, besonders bevorzugt aus Oxiden, wie AI2O3 oder Titanoxid oder Mischoxiden, wie Titan-Aluminiumzir- konat. Die Überzüge können durch direkte Oxidation des Elek¬ trodenmaterials, beispielsweise durch anodische Oxidation oder Glimmoxidation in an sich bekannter Weise als Zirkon- oxid, Titanoxid, Tantaloxid, Wolframoxid oder Molybdänoxid oder Aluminiumoxid auf den Elektroden hergestellt werden. Dabei können Elektrodenüberzüge und Membran im wesentlichen auch aus dem gleichen Grundmaterial, gegebenenfalls mit un¬ terschiedlichen Strukturen, bestehen, so daß die erfindungs¬ gemäßen Eigenschaften von Überzug (flüssigkeitsdicht) und Membran (nicht flüssigkeitsdicht) realisierbar sind. [0011] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfin¬ dungsgemäßen Meßfühler, die sich besonders für die Messung von Ölen eignet, ist die nichtleitende Membran porös mit durchgängigen Poren, deren Durchmesser etwa zwischen 0,01 und 1μm und bevorzugt zwischen 0,05 und 0,2 μm liegt. In den Poren bilden sich Oberflächenladungen zwischen den Öl- einschlüssen und dem Isolator, aus dem die Membran besteht. Diese Oberflächenladungen beeinflußen nicht nur die Dielek¬ trizitätskonstante des Kondensators in Abhängigkeit bei¬ spielsweise von der Alkalität des Öls sowie der Dispergenz/ Detergenz-Additivkonzentration; die Beweglichkeit der Ober¬ flächenladungen, die über dynamische Messungen erfaßt wird, ist auch eine Maß für die Viskosität des Öls, so daß mit dem erfindungsgemäßen Meßfühler überraschenderweise auch die Viskosität sehr genau gemessen werden kann. Der erfindungs¬ gemäße Meßfühler ist damit hervorragend zur Messung von Ei¬ genschaften insbesondere technischer Öle geeignet (Anspruch 2l), wie nachstehend noch im einzelnen erläutert werden - 5 - [0012] wird. [0013] Ferner ist es auch möglich, als Membranmaterial ein Material zu verwenden, das keine Poren im vorstehend erläuterten Sin¬ ne aufweist, sondern das eigentlich flüssigkeitsdicht wäre, bei dem eine "Porenfunktion" jedoch durch Spalte, Zwischen¬ räume etc. realisiert wird, die sich beim (fixierten) Auf¬ einanderlegen von Schichten aus Membranmaterial oder durch Aufeinanderlegen der beiden isolierten Elektroden ergeben. Dabei kann unter Umständen auf die Membran im vorstehend er¬ läuterten Sinne verzichtet werden, da der Spalt zwischen den Überzügen als Membran dient. [0014] Je nach Meßproblem kann es jedoch nicht nur bei der Messung in Ölen, sondern auch bei der Messung von Ionenaktivitäten und insbesondere des pH-Werts (Anspruch 20 ) - wenn die Flüs¬ sigkeit oder die Ionen nicht, wie in Anspruch 13 gekenn¬ zeichnet, in die Membran eindiffundieren sollen - vor¬ teilhaft sein, wenn die "spezifische Porenoberfläche" möglichst groß ist, beispielsweise in der Größenordnung von 100m2/g. [0015] Ferner kann nach Anspruch 11 auch minde~stens eine der Elek¬ troden porös sein und die Innenwände der porösen Elektrode einen nichtleitenden Überzug aufweisen, der im wesentlichen flüssigkeitsdicht ist. Bei dieser Ausführungsform ist es auch möglich, auf die Membran zu verzichten, und bei¬ spielsweise die beiden isolierten Elektroden nur "aufeinan¬ der" zu legen. [0016] Bei Verwendung einer Membran kann deren Dicke zwischen 10 und 100 μm und bevorzugt zwischen 20 und 40 μm betragen. [0017] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfin¬ dungsgemäßen Meßfühlers, die sich insbesondere für den Ein- _ ii _ [0018] satz in Wasser, wässrigen Lösungen oder wasserhaltigen Flüs¬ sigkeiten eignet, ist die Membran nicht porös, besteh.t aber aus einem Material, in das Öl oder Wasserstoff- und/oder Hydroxylionen oder auch andere Ionen eindiffundieren können, so daß beispielsweise bereits eine pH-Wertanderung zu einem sich dielektrisch anders verhaltenden Membranmaterial führt. Dabei ist es besonders bevorzugt, daß die Membran aus nicht porösem Korund, Aluminiumhydroxylsilkat, z.B. Glimmer, oder Gamma-Aluminiumoxid besteht, also Materialien mit Schichtgitter-Aufbau, bei denen Einschlüsse schnell zwischen die einzelnen Gitterschichten eindringen können. Die Membrandicke bei dieser bevorzugten Ausführungsform beträgt zwischen etwa 6 und 100 μm, bevorzugt 30 bis 40 μm. [0019] Es kann auch vorgesehen sein, daß der zur Messung in wäss¬ rigen Lösungen geeignete Fühler wenigstens teilweise von einer ionenselektiven Membran eingeschlossen ist, welche beispielsweise die Selektivität für Wasserstoff- oder Hydro¬ xylionen, Kalium-, Natrium-, Chlorid-, oder Kalzium- oder Magnesiumionen steigert. Dadurch ist auch eine Bestimmung dieser Ionen möglich. [0020] Die Elektroden können in Art eines Plattenkondensators angeordnet sein, es ist aber auch möglich, daß eine Elektrode die andere Elektrode zylindrisch wie bei einem Zylinderkondensator umgibt. [0021] Beim einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Messen der Eigenschaft(en) einer Flüssigkeit wird der Meßfühler in die Flüssigkeit eingebracht, eine variable Wechselspannung zwischen 50 Hz und 1 GHz an die Elektroden angelegt und der dielektrische Verlustfaktor D und/oder die Kapazität C in Abhängigkeit von der Meßfrequenz bestimmt. Die derart erhaltenen Meßwerte werden in einer Auswerteeinheit gespeichert, welche aus den entsprechenden Meßwertepaaren - Z> - [0022] dielektrischer Verlustfaktor/Frequenz bzw. der Abhängigkeit der Kapazität von der Frequenz anhand eines Vergleiches mit in der Auswerteeinheit gespeicherten Referenzwerten zur Bestimmung von Eigenschaften der Flüssigkeit, wie der Viskosität, des pH-Wertes, des Ionengehalts und ähnliches befähigt ist. [0023] Wie bereits ausgeführt, besteht eine besonders bevorzugte Einsatzmöglichkeit besteht in der Überwachung von Ölen, od.dgl. wie beispielsweise Motor-, Turbinen-, Pumpen-, Transformatoren- und ähnlichen Ölen. Durch den Einsatz erfindungsgemäßer Meßfühler ist es möglich, ständig die Eigenschaften eines im Gebrauch befindlichen Öles zu untersuchen, wobei über die abgespeicherten Meßwerte gegebenfalls auch der gesteuerte Zusatz von Additiven zu im Gebrauch befindlichen Öl, welche die Eigenschaften des Öls für seinen Gebrauchszweck positiv beeinflußen, möglich ist. [0024] Öle müssen spätestens dann ausgetauscht werden, wenn ihre Funktionstüchtigkeit auf ein gerade noch tragbares Maß abgesunken ist. Bisher wurde das Öl ohne weitere Überprüfung seiner tatsächlichen Alterung nach einem ermittelten mittleren "Wartungszeitraum" ausgetauscht; dies führt bei zu frühem Ölwechsel zu erhöhten Ölkosten, bei zu spätem Öl¬ wechsel andererseits zu einem erhöhten Verschleiß von Motor¬ teilen. [0025] Wichtige Eigenschaften von Motorenschmierölen sind [0026] - die Schmierwirkung (ReibungsVerminderung) [0027] - der Korrosionsschutz [0028] - Schutz von Laufteilen gegenüber Einwirkung bzw. Ablage¬ rung von partikelförmigen Verunreinigungen. [0029] Diese Oleigenschaften können dadurch erzielt werden, daß Additive zur Viskositätsverbesserung und für eine ausrei¬ chende Schmierwirkung zugesetzt werden. Gegenüber chemischer Korrosion wird das Öl alkalisch eingestellt. Verunreini¬ gungspartikel werden durch Detergentien bzw. Dispergentien in fein verteilter Form im Öl gehalten, so daß es zu keiner Ablagerung oder Ansammlung derartiger Teilchen kommt. [0030] Während des Gebrauchs bzw. Einsatzes des Öls wird durch den oxidativen Abbau (Säuregruppenbildung) die Alkalitat ver¬ mindert; andererseits vergrößert oder verkleinert sich je nach Betriebsbedingungen die Viskosität. Eine Überprüfung der Funktionstüchtigkeit des Öls, wie sie beispielsweise bei Motoren mit wechselnder Beanspruchung, z.B. bei Motoren in schweren Landfahrzeugen, erwünscht ist, sollte sich daher auf die drei Haupteigenschaften Alkalität, Viskosität und Dispergenz/Detergenz-Additivkonzentration erstrecken. [0031] Es ist bekannt, die qualitativen Eigenschaften von Öl in Labors anhand von Proben, beispielsweise durch Polarogra- phie oder Viskosimetrie festzustellen. Ferner kann der Öl¬ druck ständig gemessen werden, der eine indirekte Aussage über die Viskosität des Öls liefert. Schließlich kann man die Leit ähigkeit des Öls ständig messen, die eine pauschale Aussage über ionische Verunreinigungen im Öl liefert. Diese bekannten Verfahren sind aber für eine kontinuierliche Untersuchung des Öls während des Betriebs des Motors, beispielsweise in einem Kraftfahrzeug während der Fahrt, zu aufwendig, da sie entweder eine Probeentnahme erfordern, also nicht im geschlossenen Motorölkreislauf durchgeführt werden können, oder weil sie verschiedene, sehr große Meßge¬ räte erfordern. [0032] Durch die erfindungsgemäß geschaffene Meßsonde ist es erst¬ mals möglich, in vorteilhafter Weise die Oleigenschaften laufend zu überwachen. Überraschenderweise ist es möglich, die erfindungsgemäßen Sonden so zu gestalten daß sie trotz kleiner Abmessungen zufriedenstellende Messungen der Meßfühler beschrieben, bei dem eine Kunststoffolie aus in Wasser quellendem Material als Dielektrikum des Kondensa¬ tors dient, dessen Kapazität ein Maß für die Konzentration von Wasser bzw. darin gelöster Komponenten ist. Der aus der DE-OS 21 55 568 bekannte Meßfühler hat den Nachteil, daß in Wasser quellende Kunststoff embrane je nach ihrer Aufbewah¬ rung bzw. ihrem Alter unterschiedliche physikalische Eigen¬ schaften zeigen, so daß eine häufige Nacheichung derar¬ tiger Fühler notwendig ist. Die in Wasser quellfähigen Kunststoffe sind darüberhinaus in aggressiven Medien oder auch in Mischungen Wasser-/organische Lösungsmittel schlecht oder überhaupt nicht einsetzbar. [0033] Aus der DE-PS 925 621 ist ein Meßfühler anderer Gattung be¬ kannt, bei dem ein Kondensator mit isolierten Elektroden zur Bestimmung der Dielektrizitätskonstante eines zwischen den Kondensatorelektroden eingebrachten gasförmigen Mediums verwendet wird; ferner wird die Kapazität des Kondensators in Abhängigkeit vom eingebrachten Medium gemessen. Durch diese Meßsonde ist es möglich, den Taupunkt des zu unter¬ suchenden gasförmigen Mediums zu bestimmen. [0034] Aus "Technisches Messen tm, 1979, Heft 6, Seiten 255-259", ist ein Verfahren zur Bestimmung der komplexen Dielektri¬ zitätskonstanten von Flüssigkeiten mit sehr hoher Energie¬ aufnahme im d -Wellenbereich beschrieben, wobei die zu untersuchende Probe in einem Koaxialresonator eingeschlos¬ sen und die Resonanzfrequenzverschiebung und Güteänderung des Resonanzsystems unter dem Einfluß des zu untersuchen¬ den Materials im Resonator bestimmt wird. [0035] Der dort beschriebene Koaxialresonator erfordert das Ein¬ bringen der Flüssigkeit in den Resonator-Hohlraum, so daß lediglich eine diskontinuierliche und keine kontinuierliche Messung möglich ist. Der Aufbau eines derartigen Resonators erfordert zudem erheblichen technischen Aufwand - schon wegen der Abdichtung - so daß es sich hierbei nicht um eine robuste, vielseitig anwendbare Sonde handelt, die auch für kontinuierlichen Betrieb, beispielsweise in Bioreaktoren, zur Messung von Motorδlen beim Betrieb und ähnlichem einsetzbar ist. [0036] Beschreibung der Erfindung [0037] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Meßfühler an¬ zugeben, der einfach und robust im Aufbau und zum diskon¬ tinuierlichen und/oder kontinuierlichen Meßbetrieb in Flüs¬ sigkeiten einsetzbar ist. [0038] Es ist weiterhin Ziel der Erfindung, einen Meßfühler zu schaffen, dessen Abmessungen so klein sind, daß er ohne Schwierigkeiten in kleinsten Flüssigkeitsvolumina einsetz¬ bar ist. [0039] Der erfindungsgemäße Meßfühler soll darüberhinaus zur Erfas¬ sung verschiedener Flüssigkeitseigenschaften geeignet, al¬ so vielseitig verwendbar sein. [0040] Ferner soll eine Vorrichtung angegeben werden, die in Ver¬ bindung mit dem erfindungsgemäßen Meßfühler eine quantita¬ tive Messung von Flüssigkeitseigenschaften gestattet. [0041] Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe sowie der vor¬ stehend genannten sonstigen Ziele ist mit ihren Weiterbil¬ dungen in den Patentansprüchen gekennzeichnet. [0042] Erfindungsgemäß weisen die Elektroden einen elektrisch iso¬ lierenden Überzug auf, der flüssigkeitsdicht ist. Die zu untersuchende Flüssigkeit kann lediglich in die Membran ein¬ dringen, und zwar beispielsweise in Poren (Anspruch 1θ), oder direkt in das Membranmaterial "eindiffundieren" (Anspruch 13). Der komplexe Widerstand des von den Elektroden gebildeten Kondensators, zwischen denen sich ein von dem Überzug der einen Elektrode, der Membran und dem Überzug der anderen Elektrode gebildetes Dielektrikum befindet, wird also nur durch die in der Membran "befindliche" Flüssigkeit verändert, nicht jedoch beispielsweise durch Ohm'sehe Antei¬ le einer durchgehenden galvanischen Verbindung, wie sie sich beispielsweise einen Flüssigkeitsfaden zwischen den Elektro¬ den ergeben würde. [0043] Da ferner die Membran aus einem Material besteht, das von der zu untersuchenden Flüssigkeit chemisch nicht angegriffen wird, ist die Reproduzierbarkeit von Messungen mit dem er¬ findungsgemäßen Meßfühler hoch, so daß die Änderung der kom¬ plexen Dielektrizitatszahl der Membran bei Eindringen von Flüssigkeit in diese bzw. der komplexen Kapazität des durch die Elektroden gebildeten Kondensators mit überraschend großer Genauigkeit dazu verwendet werden kann, um Eigen¬ schaftsänderungen von Flüssigkeiten zu untersuchen. [0044] Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Elektroden im wesentlichen aus einem Metall und/oder Übergangsmetall und insbesondere aus Aluminium, Zirkon, Titan, Tantal, Wolfram oder Molybdän bestehen (Anspruch 2), wobei eine Herstellung der Elektroden aus Reintitan oder einer Titanlegierung, beispielsweise mit einem Gehalt von bis zu 6% Aluminium und bis zu 4% Vanadin und gegebenenfalls Kupfer gemäß Anspruch 8 besonders bevorzugt ist. [0045] Die nichtleitende Membran, die das zu untersuchende Medium aufnimmt oder mit ihm in Berührung ist, besteht gemäß An¬ spruch 3 bevorzugt aus Aluminiumoxid, Siliziumnitrid, κAl2(OH)2.]*[AlSi3θ-|.QJ, Titanoxid oder Polytetrafluorethy- len. Viskosität und Alkali at liefern. Dabei geht die Erfindung davon aus, daß die dielektrischen Werte der Öle frequenzabhängig sind. Die poröse, nichtleitende Schicht zwischen den Kondensatorelektroden wirkt sich so aus, daß die dielektrischen Werte bei verschiedenen Frequenzen Maxima oder Stufen zeigen, die typisch für ein bestimmtes Öl bzw. Öleigenschaft sind. Ohne die erfindungsgemäße nichtleitende poröse Schicht zwischen den Elektroden zur Aufnahme des zu messenden Öls ist der frequenzabhängige Verlauf der dielektrischen Werte monoton, es läßt sich somit kein für das Öl spezifisches Maximum erkennen. [0046] Erfindungsgemäß können die Kapazität, die Dielektrizitats¬ zahl und der dielektrische Verlustfaktor gemessen und über einen Rechner ausgewertet werden. Das weiter unten be¬ schriebenen Ausführungsbeispiel bezieht sich auf die Verar¬ beitung des dielektrischen Verlustfaktors; selbstverständ¬ lich kann auch aus den anderen dielektrischen Werten wert¬ volle Information gewonnen werden. [0047] Frequenzabhängige Maxima des dielektrischen Verlustfaktors bei Anlegen von Wechselspannung mit Frequenzen zwischen 50 Hz und 1 GHz sind wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß die olgefüllten Poren der Membran bei der Betriebstemperatur von etwa 150° C elektrisch leitende Inhomogenitäten in der nichtleitenden Membran darstellen, die zu einem dielek¬ trischen Relaxationsverhalten, welches als Maxwell-Wagner- Effekt bekannt ist, führen. Elektrisch leitende Partikel, die in einem Isolator eingebettet sind, zeigen bei angelegtem elektrischen Wechselfeld eine periodische Polarisation. Bei steigender Frequenz wird zunehmend Energie zur Polarisation der Partikel verbraucht. Beim Über¬ schreiten der Relaxationsfrequenz (fR) wird die Amplitude der Ladungsträger kleiner. Man erhält daher ein Maximum des dielektrischen Verlustes bei der Relaxationsfrequenz und eine Stufe in der Dielektrizitatszahl. Das 01 stellt somit schlecht elektrisch leitende Inhomogenitäten im nichtleiten¬ den Membranmaterial dar und zeigt deshalb den Maxwell-Wag¬ ner-Effekt. [0048] Dabei hängt die Konzentration der Ladungsträger im Öl vom Gehalt an sauren, alkalischen und salzartigen Gruppen oder Degradationsprodukten des Öls sowie dem Wassergehalt ab. Bei Erhöhung der Frequenz nehmen zunächst alle diese als Ladungsträger wirkenden Gruppen an der aufgezwungenen periodischen Bewegung teil, fallen aber mit steigender Frequenz aufgrund ihrer inhärenten Trägheit nach und nach aus. Dies geschieht bei einer für jede Ladungsträgersorte charakteristische Relaxationsfrequenz mit einem mehr oder weniger ausgeprägten Maximum im dielektrischen Verlustf ktor D oder einer Stufe in der Dielektrizitatszahl oder der Kapazität. [0049] Bei freiem Öl, das nicht in einer Membran eingeschlossen ist, liegen diese Relaxationsfrequenzen unterhalb von 50 Hz und lassen sich schlecht auflösen. Ferner sind die Verluste in freiem Öl zu groß, als daß ein hinreichend großer Meßef¬ fekt beobachtet werden könnte. Die erfindungsgemäßen Membra¬ ne führen durch ihre Poren dazu, daß sich eine Raumladungs¬ schicht aufgrund physikalischer Adsorption von Ölbe- s andteilen am Membranmaterial ausbildet. Aufgrund dieser Raumladungsschicht erhöht sich die elektrische Leitfähig¬ keit des Öls beträchtlich, beispielsweise um den Faktor 10; damit verschieben sich auch die zur Leitfähigkeit propor¬ tionalen Relaxationsfrequenzen zu höheren Werten, d.h. in einen meßtechnisch günstigeren Frequenzbereich. [0050] Die erfindungsgemäße Meßsonde kann nun entweder im Durch¬ strömverfahren (insbesondere als Zylinderkondensator) oder im Eintauchverfahren angewendet werden. Bei Anwendung des erfindungsgemäßen Meßfühlers zur pH-Mes¬ sung und/oder zur Messung der Ionenaktivität in einer was¬ seraufweisenden Flüssigkeit kann es ferner vorteilhaft sein, die Membran nicht porös, aber zur Aufnahme von Wasserstoff-, Hydroxyl- und/oder anderen Ionen befähigt, auszugestalten. [0051] Dadurch, daß Hydroxyl- und/oder Wasserstoffionen oder an¬ dere Ionen in die Membran eindiffundieren, ändert sich das dielektrische Verhalten des Kondensators. [0052] Der erfindungsgemäße pH-Fühler, der im wesentlichen nur auf OH" und H+ reagiert, ist besonders vorteilhaft, da er - im Gegensatz zu den bisher üblichen Glas-pH-Meßsonden - nicht leicht zerbrechlich ist und außerdem auch bei extremen pH-Werten, insbesondere im Alkalischen, arbeiten kann. Glaselektroden sind in stark alkalischen Lösungen nicht ein- setzbar. Ein weiterer Nachteil der bekannten pH-Meßfühler besteht außer in ihrer Empfindlichkeit auch darin, daß sie relativ voluminös sind und somit für kleinste Meßvolumina nicht einsetzbar sind. [0053] Durch die erfindungsgemäße Ausbildung, insbesondere dadurch, daß eine wi-derstandsfähige Membran zwischen überzogene Elektroden eingesetzt wird, ist es möglich, beispielsweise den pH-Wert oder andere Ionenaktivitäten in galvanischen Bädern, Elektrolytbädern, Bioreaktoren und ähnlichen zu überwachen. Dabei ist insbesondere eine kontinuierliche Messung, sogar bei extrem alkalischen pH-Werten, möglich. [0054] Der Meßfühler gemäß der Erfindung kann auch für die Messung von anderen Ionen, beispielsweise Kalium-, Natrium-, Chlor- Kalzium- oder Magnesiumionen eingerichtet werden, indem eine 15 bis 20 μm-dicke Kapsel einer ionenselektiven Membran um Elektroden, Membran und Elektrodenüberzüge gebildet wird. welche die zu messenden Ionen selektiv durchläßt. Voraussetzung für die Messung derartiger Ionen ist, daß diese in das Membranmaterial eindiffundieren bzw. ein¬ dringen können. [0055] Kurze Beschreibung der Zeichnung [0056] Im folgenden soll die Erfindung anhand von Ausführungsbei¬ spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrie¬ ben werden, in der zeigen: [0057] Fig. 1 einen Querschnitt durch einen erfindungs¬ gemäßen Meßfühler zur Erläuterung des prin¬ zipiellen Aufbaus, [0058] Fig. 2 eine Ansicht einer möglichen Ausführungs¬ form eines erfindungsgemäßen Meßfühlers, [0059] Fig. 3 eine mit einem erfindungsgemäßen Me߬ fühler erhaltene Meßkurve D(f) für Neu- und Altöl, [0060] Fig. 4 eine Meßkurve für die Bestimmung der Alka- lität, [0061] Fig. 5 die Verschiebung von Dielektrizitätsverlust- Maxima in Abhängigkeit von der Frequenz bei verschiedenen Materialien; [0062] Fig. 6 die Abhängigkeit von K „ von g • [0063] Fig. 7: die Änderung von D bei Additivzugabe zu Mo¬ torenöl. [0064] Wege zur Ausführung der Erfindung [0065] Fig. 1 zeigt nichtmaßstäblich und schematisch den Aufbau eines als Plattenkondensator ausgebildeten erfindungsgemäßen Meßfühlers. Der Meßfühler weist zwei Elektroden 1 und 2 auf, auf denen sich ein elektrisch isolierender Überzug 4 befin¬ det und zwischen denen eine Membran 3 angeordnet ist. [0066] Mit den beiden Elektroden 1 und 2 des Meßfühlers ist eine Signalverarbeitungs- und Auswerteeinheit verbunden, die eine Wechselspannung mit variabler Frequenz an die Elektroden anlegt. Aus dem komplexen WiderStandsverhalten des Me߬ fühlers ermittelt die Auswerteeinheit die Kapazität und/ oder den dielektrischen Verlustfaktor des Kondensators. Diese Größen können - wie im folgenden gezeigt werden wird - aufgrund des Aufbaus des erfindungsgemäßen Meßfühlers mit hoher Genauigkeit und Reproduzierbarkeit zur Bestimmung der zu messenden Flüssigkeitseigenschaften herangezogen werden. [0067] Da der Aufbau einer Signalverarbeitungs- und Auswerteinheit, die die Kapazität und/oder den dielektrischen Verlustfaktor eines Kondensators ermittelt, an sich bekannt ist, muß er an dieser Stelle nicht weiter erläutert werden muß. Die Auswer¬ tung kann dabei analog oder digital, z.B. mit einem Mikro¬ computer oder einem Universalrechner erfolgen. [0068] Fig. 1 zeigt lediglich den prinzipiellen Aufbau. Eine in der Praxis realisierte Ausführungsform ist in Fig.2 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform sind die beiden Elektroden win¬ kelförmig ausgebildet; die beiden winkelförmigen Teile schließen zwischen sich die Membran 3 ein. Eine Elektroden- haterung 6 fixiert die Lage der Elektroden 1 und 2 gegenein¬ ander; am Ende der Elektroden sind Zuleitungen 5 für das An¬ legen der Wechselspannung bzw. den Anschluß der Auswerteein¬ heit vorgesehen. [0069] Im folgenden soll zunächst ein Ausführungsbeispiel für einen erfindungsgemäßen Meßfühler zur Messung von wasserhaltigen Lösungen und insbesondere des pH-Werts von wasserhaltigen Lösungen und anschließend ein Ausführungsbeispiel beschrie¬ ben werden, das sich vor allem zur Messung in technischen Ölen und insbesondere zur Messung deren Älkalität, Viskosi¬ tät und Dispergenz/Detergenz-Additivkonzentration eignet. [0070] pH-Fühler Bei dem im folgenden dargestellten Ausführungsbeispiel sind die beiden Elektroden 1 und 2 aus Titan hergestellt und weisen einen Rutil- oder Titanaluminiumzirkonatüberzug 4 auf. Der Überzug 4 ist nicht porös und etwa 8 - 30 μm dick. Die Membran 3 zwischen den Elektroden ist etwa 10 - 1OOμm dick und besteht aus nichtporösem Korund oder Gamma-Alumi- niumoxid. Der erfindungsgemäße Meßfühler kann bei Verwendung als pH-Fühler folgende Abmessungen aufweisen: Dicke 0,5 mm, Breite 5 mm und Länge: 10 mm. [0071] Die Frequenz der von der Signalverarbeitungs- und Auswerte¬ einheit angelegten Wechselspannung variiert im Bereich zwischen etwa 50 Hz und 1 GHz und bevorzugt zwischen 100 Hz und 40 KHz, der Spitzenwert der Spannung liegt bevorzugt in der Größenordnung 1V. [0072] Setzt man einen derartigen Meßfühler in die zu messende Flüssigkeit, beispielsweise eine wässrige Lösung ein, so diffundieren Ionen in die Membran ein. Die dielektrischen Eigenschaften der Membran 3 ändern sich insbesondere durch Eindiffusion von Wasserstoff- und Hydroxylionen, so daß Kapazität und dielektrischer Verlustfaktor mit dem pH-Wert korreliert sind. In den nichtporösen Überzug 4 der Elektroden 1 und 2 andererseits diffundieren keine Ionen ein, so daß die Elektroden 1 und 2 weiter isoliert sind, und der komplexe Widerstand des Meßfühler-Kondensators nicht durch eine galvanische Überbrückung, sondern lediglich durch die Änderung der dielektrischen Eigenschaften der Membran 3 verändert wird. Da die Membran 3 chemisch durch die, Flüssig¬ keit nicht angegriffen wird, die lediglich in Poren bzw. in das Material (z.B. bei Glimmer) selbst eindiffundiert, ist die Reproduzierbarkeit hoch. [0073] Die Auswerteinheit speichert die Meßwerte in Zuordnung zur - 16 - [0074] jeweiligen Meßfrequenz und vergleicht die Meßwerte mit eingespeicherten Eichdaten. Aus dem Vergleich der Meßdaten mit den gespeicherten Eichdaten können die pH-Werte mit großer Genauigkeit und Reproduzierbarkeit ermittelt werden. Durch die große Reproduzierbarkeit ist es möglich, die Aus¬ werteeinheit so "vorzueichen", daß sie direkt den pH-Wert als Meßergebnis ausgibt. [0075] Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung des pH-Füh¬ lers, die sich insbesondere für Medizin und Biotechnik eig¬ net, wird eine 5 - 20 μm dicke ionenselektive Membrankapsel um den erfindungsgemäßen Fühler gelegt, welche beispielswei¬ se die Selektivität für Wasserstoff- und Hydroxylionen bzw. Kalium-, Natrium-, Chlor- oder Kalziumionen steigert. Durch diese selektive Störung ist es möglich, diese Ionen getrennt bzw. separat von anderen Stör-Ladungen in der Flüssigkeit zu ermitteln. [0076] Ol-Fühler [0077] Die qualitativen Eigenschaften von Motorölen und deren Ge¬ mischen, welche im folgenden kurz als Öl bezeichnet werden, ändern sich durch Alterung bei Belastung des Öls. Es ist da¬ her notwendig, die Öle nach einer bestimmten Zeit auszutau¬ schen. Da der "Verbrauch" des Öls aber nicht ständig über¬ prüft wird, wird häufig das öl zu früh gewechselt, oder ver¬ bleibt in anderen Fällen zu lange in seinem Einsatzgebiet, beispielsweise einer Turbine, einem Motor, einer Vakuum¬ pumpe oder einem Transformator. [0078] Zunächst soll ein Ausführungsbeispiel beschrieben werden, bei dem die Elektroden 1 und 2 wie bei den in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsformen plattenförmig ausgebildet sind. Die Elektroden bestehen beispielsweise aus Reintitan oder aus einer Titanlegierung, die bis zu 6% Aluminium, bis zu 4% Vanadium und evtl. Spuren von Kupfer enthält. [0079] Die Elektroden 1 und 2 sind wiederum mit einem nichtleiten¬ den Überzug 4 versehen, der durch anodische oder Glimm-Oxi- dation des Elektrodenmetalls hergestellt werden kann. Bei dem erläuterten Ausführungsführungsbeispiel ist auf den Elektroden aus Titan eine Titan(di)oxidschicht mit einer Dicke zwischen etwa 8 μm und 20 μm durch anodische Oxida¬ tion in wässriger Natriumsulfat-Lösung gebildet. Ausdrück¬ lich wird darauf hingewiese , daß die Eigenschaften der Titan(di)oxidschicht von der Stromdichte und der Spannung bei der Herstellung abhängen; die Verfahrensparameter bei der Herstellung des Überzugs 4 auf den Elektroden sind des¬ halb entsprechend den gewünschten Eigenschaften des Überzugs einzustellen. [0080] Die nichtleitende poröse Membran 3 hat vorzugsweise eine Dicke zwischen etwa 10 μm und 100 μm; der Porendurchmesser sollte zwischen 0,01 μm und 1,0 μm, bevorzugt zwischen 0,05 und 0,2 μm betragen. [0081] Eine derartige Membran kann beispielsweise dadurch herge¬ stellt werden, daß eine Aluminiumfolie mit einer Dicke von 10 μm bis 100 μm in 155έiger wässriger H2S04-Lösung bei konstanten Stromdichten von ca. 10 mA/cm2 vollständig durchoxidiert wird. Zweckmäßigerweise hat die Schicht Poren mit einer spezifischen Oberfläche in der Größenordnung 100 m2/g. [0082] Ein Fühler mit dem vorstehend genannten Aufbau hat z.B. folgende typische Abmessungen: [0083] Breite: 2mm, Länge: 25 mm, Dicke: 0,2 mm [0084] Die Elektroden können rechteckig sein, so daß sie einen "Plattenkondensator" bilden, es können aber auch zylinder- förmige Elektroden verwendet werden. [0085] Typische Dimensionen der zylinderförmigen Elektroden sind: Durchmesser der inneren Elektrode 1 bis 10 mm; diese Elek¬ trode kann massiv oder ein Hohlzylinder mit einer Wand¬ stärke von bspw. 0,5 bis 3 mm sein. Die äußere Elektrode ist ein Hohlzylinder mit einem Innendurchmesser, der gleich dem Außendurchmesser der Innenelektrode zuzüglich der Dicke der porösen Schicht ist; ihr Außendurchmesser liegt zwischen 2 und 15 mm. Die Länge des aktiven Teils der zylinderförmigen Elektrode beträgt etwa 1 bis 5 mm. [0086] Um einen leichteren Oldurchtritt zur porösen'Zwischenschicht zu ermöglichen, kann mit Vorteil mindestens eine der beiden Elektroden derart porös ausgebildet werden, daß auch die In¬ nenwände der Poren mit Metalloxid überzogen sind. [0087] An die Elektroden wird durch eine elektronische Auswerte¬ einheit eine Wechselspannung angelegt, deren • Frequenz zwischen etwa 0,05 kHz und 1 GHz variierbar ist und deren Spannungsspitzenwert zwischen etwa 1V und 5V liegt. Aus dem Verhalten, welches die Meßsonde als frequenzabhängiger kom¬ plexer Widerstand zeigt, wird durch die Auswerteeinheit eine charakteristische dielektrische Größe des Meßfühlers im Ausführungsbeispiel der dielektrische Verlustfaktor D, als Funktion der Meßfrequenz f, D = D(f), ermittelt. Im fre¬ quenzabhängigen Verlauf der dielektrischen Größe treten in¬ folge der bereits erwähnten eigentümlichen Wirkung der porö¬ sen nichtleitenden Membran 3 des Meßfühlers markante Werte, im Beispiel Maxima von D, auf, von denen die Figuren 3, 5 und 7 zwischen 0,1 und 10 kHz gelegene Maxima zeigen. Ein diesen vorausgehendes Maximum tritt unter 0,1 kHz auf, es ist in den Figuren nicht erfaßt. Weitere, in den Figuren ebenfalls nicht dargestellte Maxima ergeben sich bei 40 kHz überschreitenden Werten der Meßfrequenz f. Zu den Maxima von D gehören die Relaxationsfrequenzen fR als jeweilige mar¬ kante Werte der Meßfrequenz f. [0088] In Fig. 4 ist die Abhängigkeit des dielektrischen Verlust¬ faktors als Funktion der angelegten Frequenz bei neuem und gebrauchtem ("altem") Motorenöl des Typs 15W40 dargestellt. Es zeigt sich sogleich, daß sich der Kurvenverlauf bei Altöl zu größeren dielektrischen Verlustfaktoren bei gleichen Meßfrequenzen verschiebt; bei diesem Öl tritt bei fR von 1 kHz ein Maximum von D auf, welches von D = 1,40 auf etwa D = 1 ,55 steigt. [0089] Aus der Figur geht hervor, daß sich im Zuge der Alterung auch die mittlere Steigung der zwischen den Ordinatenachse und dem jeweiligen Maximum von D gelegenen Kurvenabschnitte geändert hat, und zwar ist sie tendenziell kleiner geworden. Dies wird darauf zurückgeführt, daß das bereits erwähnte, unterhalb von 0,1 kHz auftretende, in der Figur nicht ge¬ zeigte Maximum überwiegend auf die Azidität des Öls zurück¬ zuführen ist, und diese ist im Laufe der Alterung relativ größer geworden als die Alkalität, die sich überwiegend in den gezeigten Maxima bei etwa 1 kHz äußert. [0090] Die alterungsabhängige Änderung der mittleren Steigung von D = D(f) vor Erreichen der Relaxationsfrequenz fR wird er¬ findungsgemäß zur Ermittlung der Alkalität ausgewertet und zwar wird durch die Auswerteeinheit für mindestens zwei Frequenzen, f-| und f2, das Verhältnis [0091] A = (D(f2) - D(f1))/(f2 - f.,) [0092] bei einem Funktionsverlauf gemäß der Figur 2 zum Beispiel A = (D(400 Hz) - D(100 Hz))/300Hz berechnet und jeweils als Maß für die augenblickliche Alkalität angezeigt. Der auf diese Weise ermittelte Wert des Verhältnisses A kann ferner erfindungsgemäß auch durch die Auswerteeinheit gespeichert und zur Anzeige der Änderung der Alkalität mit früheren Wer¬ ten von A verglichen werden. [0093] Fig. 4 zeigt die Entwicklung von A = (D400 ~ Di00^/^f Dieser Wert A = Alkalität nimmt mit fallendem pH-Wert steil ab; aus dieser Beziehung läßt sich somit zuverlässig das Auf¬ treten saurer Gruppen in alkalischem Öl bestimmen. [0094] In Fig. 5 sind Meßwerte von D = D(f) mit Ölen der Viskosi¬ täten = 1,3 cP und *= 79 cP dargestellt. Mit steigenden Werten von n verschieben sich die Relaxationsfrequenzen der D-Maxima von etwa 1,3 kHz zu etwa 150 Hz. Dieser als Maxi¬ mumverschiebung bezeichnete Erscheinung kann zur Bestimmung der Viskosität ff eines Öls verwendet werden. [0095] Allgemein ist die relative Zunahme der Maximum-Frequenzen £, f/f ein Maß für die relative Abnahme der Viskosität [0096] - £/€ • [0097] In an sich bekannter und üblicher Weise kann diese Beziehung mit einem Eichfaktor versehen werden und zur Auswertung vom Oleigenschaften, bevorzugt mit einem Rechner, eingesetzt werden. [0098] In Fig. 6 ist der Zusammenhang zwischen Viskosität und Re¬ laxationszeit Z dargestellt, wobei die dort dargestellte Größe kn = Γ 103 und = 1/2 Tf. ist. [0099] Die Kurve wurde bei gleichbleibender Alkalität aufgenommen. [0100] Die Fig. 5 und 6 beziehen sich auf eines der im Verlauf von D = D(f) auftretende Maxima, wobei die steigenden Geraden einem bestimmten D-Maximum zuordenbar ist. Für mehrere Maxima ergibt sich ein Büschel entsprechender Geraden mit Beginn vom Koordinatenursprung mit unterschiedlichen Stei¬ gungen. Da die Lage der Maxima auch von der Leitfähigkeit und damit von der Alkalität des Öls beeinflußt wird, ist es vorteilhaft, diesen Einfluß dadurch zu eliminieren, daß mehrere Maxima berücksichtigt und die Maximumverschiebungen mit mehr als 2 bis 4 Frequenzen (f) erfaßt werden. [0101] Bei gleichzeitig starker Änderung der Alkalität empfiehlt es sich, nach dem Schema [0102] _όt> [0103] *,. [0104] auch die relative Alkalitätsänderung Δ t> : b zu berücksich¬ tigen, wobei die k als Eichfaktoren eingeeicht werden. [0105] Zur Ermittlung der Änderung der Konzentration der Additive des Öls wird erfindungsgemäß die Abhängigkeit der Konzen¬ tration vom Wert eines bestimmten Maximums von D, bevorzugt durch Zugabe der betreffenden Aditive zum Öl, aufgenommen, und in die Auswerteeinheit eingespeichert. Die Änderung des durch die Auswerteeinheit festzustellenden augenblicklichen Wertes dieses Maximums gegenüber seinem Ausgangswert kann als Maß für die Änderung der Konzentration angezeigt wer¬ den. [0106] In Fig. 7 ist eine Verschiebung des Maximums von D = 2,0 zu D = 2.3 bei einer Abnahme der Konzentration des Additivs von 10 % auf 3,3 % dargestellt. [0107] Vorstehend ist die Erfindung exemplarisch beschrieben worden. Im Rahmen des allgemeinen Erfindungsgedankens sind die verschiedensten Modifikationen möglich: Beispielsweise ist es möglich, mehrere Fühler zuverwenden, um die einzelnen Oleigenschaften getrennt zu erfassen.
权利要求:
Claims P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Meßfühler zur Untersuchung von Flüssigkeiten, mit zwei Elektroden und einer zwischen den Elektroden angeordneten nichtleitenden Membran, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (1, 2) zusätz¬ lich einen elektrisch isolierenden Überzug (4) aufweisen, der im wesentlichen flüssigkeitsdicht ist, und daß die nichtleitende Membran (3) aus einem Metalloxid, Me¬ tallmischoxid, oder einem anorganischem oder organischem Isolationsmaterial besteht, in das die zu untersuchende Flüssigkeit eindringen kann. 2. Meßfühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (1, 2) im we¬ sentlichen aus Aluminium, Zirkon, Titan, Tantal, Wolfram und/oder Molybdän oder einem ähnlichem Metall bzw. Legie¬ rungen dieser Metalle bestehen. 3. Meßfühler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtleitende Membran (3) im wesentlichen aus Aluminiumoxid, Siliziumnitrid, κAl2(θH)2J* AlSi3θ10J oder Polytetrafluorethylen besteht. 4. Meß ühler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch isolierenden Überzüge (4) der Elektroden (1, 2) im wesentlichen aus einem nichtleitendem Metalloxid, Metallmischoxid, Metallnitrid oder einem anderen anorganischen Isolationsmaterial bestehen. 5. Meßfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichet, daß die Überzügew (4) aus ampho- teren Oxiden, wie Al203 oder Rutil, oder aus Mischoxiden, wie Titanaiuminiumzirkonat, bestehen. - - 6. Meßfühler nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Überzüge durch direkte Oxidation des Elektrodenmaterials zu Zirkonoxid, Titanoxid, Tantaloxid, Wolframoxid, Molybdänoxid, Aluminiumoxid oder einem ähnlichen Übergangsmetalloxid, beispielsweise durch anodische oder Glimmoxidation, hergestellt sind. 7. Meßfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des Überzugs zwischen etwa 5 und 30 μm beträgt. 8. Meßfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (1,2) aus Rein¬ titan oder einer Titanlegierung, beispielsweise mit einem Gehalt von bis zu 6% Aluminium und bis zu 4.% Vanadin und gegebenenfalls Kupfer, die Elektrodenüberzüge (4) aus Ti02 und die Membran (3) aus Al θ3 bestehen. 9. Meßfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Überzüge (4) und Membran (3) im wesentlichen aus dem gleichen chemischen Grundmate¬ rial, gegebenenfalls mit unterschiedlichen Strukturen, be¬ stehen. 10. Meßfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtleitende Membran (3) porös mit durchgängigen Poren ist, wobei der Porendurchmes¬ ser zwischen etwa 0,01 und 1μm, bevorzugt 0,05-0,2 μm be¬ trägt. 11. Meßfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Elektrode (1 oder 2) porös ist, und die porösen Innenwände der Elektrode einen nichtleitenden flüssigkeitsdichten Überzug (4) aufwei¬ sen. - 24 - 12. Meßfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, daß die Membrandicke 10 bis 100 μm, bevorzugt 20 bis 40 μm beträgt. 13. Meßfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtporöse Membran (3) aus einem Material mit Schichtaufbau besteht, in das die zu untersuchende Flüssigkeit eindringen kann. 14. Meßfühler nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran aus nichtporösem Korund, Aluminium-Hydroxylsilikat oder v"-Aluminiumoxid be¬ steht. 15. Meßfühler nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Membrandicke zwischen et¬ wa 6 und 100 μm, bevorzugt 30 bis 40 μm, beträgt. 16. Meßfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler mindestens teil¬ weise von einer ionenselektiven Membran eingeschlossen ist. 17. Meßfühler nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die ionenselektive Membran die Selektivität für Wasserstoff- oder Hydroxylionen, Kalium-, Natriumchlorid-, Magnesium- oder Kalzium-Ionen steigert. 18. Meßfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden einander gegen¬ überliegend in Art eines Plattenkondensators angeordnet sind. 19. Meßfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine Elektrode (1) die andere Elektrode (2) zylindrisch umgibt, wobei die Membran die innere Elektrode umschließt. 20. Verwendung eines Meßfühlers nach einem der Ansprüche 1 bis 19 zum Messen des pH-Wertes von wässrigen Lösungen. 21. Verwendung eines Meßfühlers nach einem der Ansprüche 1 bis 19 zum Erfassen der Alterung von Öl. 22. Vorrichtung zum Messen von Eigenschaften einer Flüssig¬ keit mit einem Meßfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 19, der in die zu untersuchende Flüssigkeit eingetaucht ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Signalverarbeitungs- und Auswerteeinheit an die beiden Elektroden (1,2) eine Wechsel¬ spannung anlegt, die Frequenz der Wechselspannung zwischen 50 Hz und 1 GHz variiert, und den dielektrischen Verlust¬ faktors D = D(f) und/oder der Kapazität C = C(f) bei verschiedenen Frequenzen mißt, und daß die Auswerteeinheit die gemessenen Werte D(f) und/oder C(f) mit gespeicherten Referenzwerten Dref(f) bzw. Cref(f) vergleicht. 23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteinheit zur Bestim¬ mung der Alkalität insbesondere eines Öls den Wert A ent¬ sprechend der Beziehung A = ( D(f2) - D(f., )) / (f2 - f-,) berechnet, wobei DCf-^) der dielektrische Verlustfaktors bei der Frequenz f^ ist, und den gemessenen Wert A mit einem gespeicherten Referenzwert Aref vergleicht, und die Abweichung oder den gemessenen und gegebenenfalls korrigierten Wert A direkt als Maß für die Alkalität ausgibt. 24. Vorrichtung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinheit zur Be¬ stimmung der Viskosität einer Flüssigkeit ein oder mehrere Maxima des dielektrischen Verlustfaktors D(f) als Funktion der Frequenz der angelegten Wechselspannung ermittelt und aus dem Vergleich der Frequenzen mit Referenzfrequenzen, bei denen Maxima in einer Referenzflüssigkeit auftreten, die Viskosität der untersuchten Flüssigkeit bestimmt. 25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinheit aus der Höhe der Maxima die Additivkonzentration bestimmt. 26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinheit die ge¬ messenen Kapazitäts-/Frequenzwertepaare mit abgespeicherten Kapazitäts-/Frequenzwertepaaren vergleicht und den Wer¬ tepaaren einen pH-Wert zuordnet. 27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinheit die gemes¬ senen Dielektrizitäts-Verlustfaktor/Frequenzwertpaare mit abgespeicherten Dielektrizitäts-Verlustfaktor/Frequenzwert¬ paaren vergleicht. 27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinheit bei Über¬ schreiten eines vorgegebenen Grenzwertes von D(fr und/oder C(fr) oder von aus diesen Größen berechneten Daten ein An¬ zeige- und/oder Steuersignal für eine Stellgröße, beispiels¬ weise eine Ventilsteuerung eine Pumpe oder ähnliches abgibt.
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